Die ELAN-Verordnung regelt, wie Vermieter Ferienunterkünfte in Frankreich betreiben dürfen. Wer eine Immobilie in Frankreich vermietet, sollte diese Regeln kennen, um rechtliche Probleme zu vermeiden und das Angebot dauerhaft rechtskonform zu betreiben.
Was ist die ELAN-Verordnung?
ELAN steht für Évolution du Logement, de l’Aménagement et du Numérique. Das französische Gesetz regelt Wohnen, Stadtentwicklung und digitale Plattformen. Es legt fest, welche Anforderungen Gastgeber erfüllen müssen, damit ihre Unterkunft den lokalen Vorgaben entspricht.
Welche Pflichten haben Gastgeber nach der ELAN-Verordnung?
Gastgeber müssen ihre Unterkunft bei der zuständigen Gemeinde (mairie) registrieren. Die Registrierungsnummer ist verpflichtend. Außerdem gelten folgende Regeln:
- Registrierung: Jede Unterkunft benötigt eine Registrierungsnummer der Gemeinde.
- Vermietungstage: Hauptwohnsitze dürfen grundsätzlich höchstens 120 Tage pro Jahr vermietet werden. Einzelne Gemeinden können strengere Grenzen festlegen, zum Beispiel 90 Tage.
- Zweitwohnsitze: Für Zweitwohnsitze gibt es keine nationale Tagesgrenze. In größeren Städten kann jedoch eine vorherige Genehmigung erforderlich sein.
- Gästemeldung: Die Anzahl der Gäste muss den Behörden gemeldet werden. Das ist auch für steuerliche Zwecke wichtig.
Welche Rolle spielt Holidu?
Holidu informiert Gastgeber über ihre gesetzlichen Pflichten und unterstützt sie dabei, diese einzuhalten. Die Registrierungsnummer wird im Bereich Allgemeine Informationen Ihres Holidu-Kontos hinterlegt.
Was bedeutet die Klassifizierung „Meublé de Tourisme“?
Die Klassifizierung „Meublé de Tourisme“ ist freiwillig. Sie bestätigt die Qualität und Ausstattung Ihrer Unterkunft und kann das Vertrauen potenzieller Gäste stärken. Eine akkreditierte Stelle bewertet Komfort, Ausstattung und Service und ordnet die Unterkunft in eine Kategorie von 1 bis 5 Sternen ein. Je nach Gemeinde kann dies außerdem Vorteile bei den lokalen Steuern bringen.
Wie bleibe ich dauerhaft rechtskonform?
Die genauen Regeln hängen von Ihrer Gemeinde ab. Diese Tipps helfen Ihnen, den Überblick zu behalten:
- Führen Sie eine genaue Übersicht über die vermieteten Tage, um die Grenze von 120 Tagen nicht zu überschreiten.
- Prüfen Sie regelmäßig die aktuellen Vorgaben über offizielle Quellen oder Ihre Gemeinde, da sich die Regeln ändern können.
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